Die Lofoten sind eine Inselgruppe im nordwestlichen Teil Norwegens, oberhalb des Polarkreises. Die größten der 80 Inseln aus zerklüfteten Felsen, die teilweise direkt ins Meer reichen, sind über Brücken und Tunnel mit dem Auto gut zu erreichen.
Das Wetter wird regnerisch und wir gönnen uns eine Übernachtung mit Dach über dem Kopf, bevor wir über die Tjeldsundbrua-Brücke zu den Lofoten hinüber fahren, Auch eine heiße Dusche, Internet für die kommende Reiseplanung und einen tollen Ausblick auf den riesigen Ofotfjord ist nicht das Schlechteste für die Urlaubslaune.
Wir wandern von der Südspitze der Insel Hinnøya hinauf zur Bergkuppe Digermulenkollen, die auch schon ein beliebtes Wanderziel von Kaiser Wilhelm II war und daher auch Keiservarden genannt wird. Von hier aus haben wir einen wunderbaren 360° Rundumblick auf die Nachbarinseln, den Vestfjord und auf den Raftsund.
Oben angekommen, warten gleich drei seltene Naturschauspiele auf uns. Wir finden Moltebeeren, es kreist ein Steinadler über uns und die Sonne blitzt kurzzeitig durch die Wolken.
Gerne wären wir noch länger im schönen Norwegen geblieben, doch das bessere Wetter lockt uns schließlich auf den Weg Richtung Nord-Schweden.
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