Von Taşkınpaşa nach Mustafapaşa

Gestärkt mit einem leckeren landestypischen Frühstück mit Oliven, Tomaten, Frischkäse und selbstgemachten Pommes Frites geht es los per Uber-Taxi zu dem 80 km entfernten Startpunkt unserer fünf-tägigen Streckenwanderung, dem Dorf Taşkınpaşa.

Das Ziel ist so abseits gelegen, dass uns die Uber-Navigation in die Pampa navigiert und wir dem Taxifahrer schließlich helfen müssen auf die richtige Spur zu kommen.

Das ländliche kleine Dörfchen Taşkınpaşa wirkt fast verlassen, lediglich eine Frau, die einen Berg voll Kartoffeln sortiert, treffen wir an. Unser Weg beginnt bei der alten Moschee.

Auf der Suche nach dem richtigen Pfad entdecken wir schon die ersten kegelförmige Felsformationen, die hier vielleicht schon lange keiner mehr von Nahem gesehen hat. Außer einer großen Schildkröte und den Bienen der Bienenstöcke begegnet uns zunächst niemand.

Wir erreichen die historische Klosteranlage Keşlik Manastırı, idyllisch gelegen in einem Garten voller Walnuss- und Aprikosenbäume. Der weitläufige Höhlenklosterkomplex stammt vermutlich aus dem 7. bis 13. Jahrhundert und bot einst wohl bis zu 200 Mönchen Zuflucht.

Von hier führt uns der Weg in eine immer enger werdende Schlucht mit deutlich höheren Felsen, bis schließlich der weiterführende Pfad durch einen Felssturz versperrt ist.

Nach der Sackgasse und über Umwege passieren wir noch den Damsa Barajı (Stausee) und kommen schließlich nach einem anstrengenden Wandertag genau dann bei unserer Unterkunft in Mustafapasa an, als der Regen losbricht.

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