Die Kleinstadt Avanos ist geprägt von ihrer langen Tradition des Töpferhandwerks. Durch sie fließt der längste Fluss der Türkei, der Kızılırmak, dessen Name übersetzt „Roter Fluss“ bedeutet. Aus ihm wird auch der rote Ton gewonnen, aus dem die hiesigen Keramiken entstehen.
Töpferkurs
In Avanos haben wir also einen Töpferkurs gebucht. Im Preis enthalten ist die Abholung von unserer, sechs Kilometer entfernten, Unterkunft in Göreme per schwarzen Mercedes-VIP-Van. Nacheinander sitzen wir nun an dem Drehteller und fertigen mit fachkundiger Hilfe Vasen, Schüsseln und Teller an. Es ist gar nicht so schwer wie gedacht und es entstehen in kurzer Zeit ansehnliche Objekte. Könnte vielleicht ein zukünftiges neues Hobby werden? Nebenan in einer Steinhöhle befindet sich der Verkaufstand der Werkstatt. Hier erstehen wir noch kleine bunte Meze-Schälchen, die gerade noch so ins Handgepäck passen.




Innenstadt
Ein gemütlicher Spaziergang durch die beschauliche Innenstadt lohnt sich. In der Altstadt finden wir neben einigen Keramik-Geschäften auch ein nettes Café. Ein ganz besonderes Spektakel ist hier auch die Straße voller Eisdielen. Das leckere Eis (Dondurma) gibt es in einer interessanten etwas zähflüssigen Konsistenz, wird in vielen unterschiedlichen Sorten angeboten und von den Verkäufern zelebriert dargeboten.
Entlang des Kızılırmak laden schöne Uferwege zum Flanieren ein, wie auch ein großer Park zum Picknicken und Entspannen. Um zum Park zu gelangen, passieren wir ein weiteres besonderes Highlight, die lange schwankende Hängebrücke für Fußgänger.





Markt
Am heutigen Freitag findet auch der große Markt statt. Dieses Ereignis lassen wir uns nicht entgehen und erwerben hier noch ein Nudelholz, damit wir auch zuhause Gözleme-Teig ausrollen können.



Über eine App buchen wir Tickets für den Überlandbus, der uns schließlich nach Kayseri bringt.
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